Stadt reduziert Energieverbrauch um 50%
Aus den Archiv der alten Webseite vom: 20.04.2011
Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, den Einsatz neuer und effizienter Technologien im Bereich der Straßenbeleuchtung und Investitionen in zukunftsorientiertes Denken ist es der Stadt Vechta gelungen, den Energieverbrauch 2010 (gemessen an den Werten von 2004) zu halbieren. Was ehedem 125 bzw. 80 Watt Leuchtmittel schafften, wird heute von 36 Watt Energiesparlampen geleistet. Das rechnet sich, denn neben Zuschüssen vom BMU werden die künftigen Kosteneinsparungen die derzeitigen Investitionen in spätestens fünf Jahren ausgeglichen haben.
Hinzu kommt, dass nachts Beleuchtungen zum Teil abgeschaltet werden, sodass auch hier viel Energie eingespart werden kann. Bei der Abschaltung sollte man jedoch überprüfen, ob dadurch nicht „schwarze Löcher“ entstehen – also Bereiche, die durch Bepflanzung, Bebauung oder Straßenführung sehr dunkel und unübersichtlich ausfallen. Ein Beispiel hierfür bietet die Brüsseler Straße, in der nachts wahrscheinlich jede zweite Straßenlaterne abgeschaltet wird. Da in einem längeren Teilstück kaum noch Laternen brennen, entsteht auf der Hauptstraße ein langer, dunkler Bereich. Die Situation wird dadurch verschlechtert, dass der hohe Bewuchs auf einem Grundstück die Leuchtrichtung einer Laterne einschränkt.
Vielleicht könnte man solche „schwarzen Löcher“ gezielt aufdecken und Abhilfe schaffen – Sparen muss ja nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Sollten die Leserinnen und Leser solche dunklen Bereiche kennen, dann melden Sie sich doch bei uns – wir werden das dann weitergeben. Dennoch an dieser Stelle ein großes Lob an die Stadt, dass sie solche überzeugenden Zahlen vorlegen kann.